Wussten Sie dass es über 1800 Zusatzversicherungen gibt?

Ja es stimmt, es gibt in der Schweiz Im Angebot der über 80 Krankenkassen mehr als 1800 verschiedene Zusatzversicherungen. Das macht einen Konkurrenzvergleich schier unmöglich wenn man sich nicht tagtäglich damit auseinander setzt.

Auszüge aus den Lücken sowie die Vor- & Nachteile in den Zusatzversicherungen

CSS: Kuren aller Art werden maximal bis zu CHF 800.00 bezahlt, höchstens jedoch CHF 80.00 pro Tag. Zahnspangen: 50% maximal 12’000 pro Jahr. Bei den Medikamenten jedoch gibt es hier 90% unbegrenzte Deckung. Allerdings ist diese Krankenkasse mit sehr hohen Schulden belastet. Alleine im Jahr 2009 hat sie einen Verlust von 192 Millionen einstecken müssen.

Assura: Alterseintrittsgarantie ab 26 Jahre. Ab dem Tag, an dem Sie in die Zusatzversicherung eintreten, bleibt Ihr Preis ständig derselbe (Preisgarantie, d.h. keine Preisaufschläge, egal wie sich die Kostenseite entwickelt). Die Sache hat jedoch einen Haken: die Leistungen werden Ihnen nur bei einer Franchise 1’500.— zu 90 – 100% rückvergütet. Bei niedrigeren Franchisen kann die Rückerstattung bis auf 60% reduziert werden. Und die Halbprivate und die Privatversicherung in der Spitalabteilung zahlt nur einige Tage, danach müssen Sie alles selber bezahlen.

Helsana-Gruppe: Hierzu gehören die Avanex, SanSan, Progrès und die Maxi.ch. Die Leistungen in der Zusatzversicherung sind bei jeder dieser Kassen gleich. Alternativmedizin wird nur zu 75% vergütet, die Höchstsumme beträgt CHF 5000 pro Jahr. Für Kuren aller Art erhalten Sie höchstens 30 Franken pro Tag über maximal 30 Tage im Jahr. Leider hat diese Krankenkasse massive Probleme mit Ihren Reserven. Ihnen fehlen über 100 Millionen in der Kasse. Dies hat zur Folge, dass Ihre Prämien in den nächsten Jahren überdurchschnittlich steigen werden.

Visana-Gruppe: Hierzu gehören die Sana24 und die VivaCare. Für eine Zahnspange erhalten Sie 80%, maximal aber 10’000 pro Jahr. Alternativmedizin wird wohl zu 90 % zurückerstattet, jedoch maximal CHF 4000 pro Jahr. Die Sana24 hat ebenfalls Probleme mit den Reserven. Sie hat gerade mal 1,9 % an Reserven, also fehlen ihr bis 15% noch mindestens 24 Millionen.

Sanitas: Hier erhalten Sie 80% für die Alternativmedizin, beschränkt auf maximal CHF 5000 pro Jahr. Sie übernimmt weder Rettungskosten, noch Kuren und bezahlt auch nichts an präventive Massnahmen wie Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen wie Mammographien oder auch Prostatavorsorge.

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