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Heute hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Prämien bekannt gegeben. Die ersten Prognosen von 6,4% oder 5,9% haben sich nicht bestätigt. Die Prämien im Jahr 2012 steigen im Durchschnitt um 2,2% bzw. bei den jungen Erwachsenen (19-26Jahre) um 4,4%. Damit liegt der Anstieg deutlich unter dem Jahresdurchschnitt von 5,1%. Das BAG sagt weiterhin, dass die Reserven aller Krankenkassen im Jahr 2013 den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen werden.

Der Anstieg in folgenden Kantonen liegt mit durchschnittlich 2% unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt: BE, GR, NE, OW, TG, TI und VD

Der Antstieg folgender Kantone liegt im gesamtschweizerischen Durchschnitt:
AG, BL, GE, LU, SH, SO, SZ und VS - In diesen Kantonen liegt der Prämienanstieg zwischen 2,2 und 2,8%

Die restlichen 11 Kantone:
AI, AR, BS, FR, GL, JU, NW, SG, UR, ZG und ZH
verzeichnen einen überdurchschnittlichen Anstieg von 3,1% und im Kanton Appenzell Innerrhoden liegt sogar ein durchschnittlicher Anstieg von 5,5% vor.

Zum Vergleich hier ein paar Zahlen seit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes 1996 (KVG):
Der Durchschnittliche Prämienanstieg ohne Berücksichtigung der Teuerung war bisher 121% oder CHF 209.00
Der durchschnittliche, jährliche Anstieg seit 1996 gerechnet bis und mit 2012 liegt bei 5,5% wiederum ohne Berücksichtigung der Teuerung.
Der stärkste Prämienanstieg war im Jahr 2002 zu verzeichnen von durchschnittlich 9,7%
Der schwächste Anstieg resultierte im Jahr 2008

 

Gute Nachrichten von der ASSURA für die Kantone Genf, Freiburg, Wallis, Bern, Tessin, Aargau, Nidwalden, Obwalden, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri und beider Appenzell – Hier steigen die Prämien NICHT!

Bundesrat Didier Burkhalter spricht nur von einem Etappensieg. Damit die Kosten weiterhin gesenkt werden können bzw. höhere Prämienanstiege verhindert werden, seien grundlegende Reformen nötig. Mittel- und langfristige Massnahmen zu denen auch die Managed Care Vorlage gehört, sind Pflicht. Über die Vorlage wird im Parlament am Freitag abgestimmt.

Meine Meinung zu dem ganzen Thema ist, dass die Bevölkerung mehr Eigenverantwortung braucht. Managed Care Modelle sind sicherliche in Anreiz, damit das Gesundheitssystem besser untereinander zusammen arbeitet. Jedoch die bestrafen, welche freie Arztwahl haben wollen und dafür auch etwas mehr in der Grundversicherung bezahlen, ist meines Erachtens unfair. Dieses Modell sieht wie folgt aus: Managed Care, wer sich dort versichert, soll nur noch 10% oder 7,5% Selbstbehalt bezahlen bis maximal CHF 500. Wer ausserhalb dieses Modelles sich versichert, soll in Zukunft einen Selbstbehalt von 15% bis maximal CHF 1000 bezahlen. Wie es nun genau aus kommt, darüber bin ich sehr gespannt. Bin aber wie eingangs erwähnt der Meinung, dass wir mehr Eigenverantwortung übernehmen müssen und nicht wegen jedem “bitzeli” (bisschen) zum Arzt rennen und Medikamente verschrieben lassen. Wir können uns auch mit einem Hustensaft in der Apotheke oder einem Aspirin (oops Schleichwerbung :) ) eindecken und so 1-2Tage versuchen es selbst zu heilen. Auch die Alternativmedizin bietet sehr viele, günstige Möglichkeiten. Oder noch besser: Sorgen sie vor! Betreiben Sie aktiv Prävention. Machen Sie Sport, gehen Sie an die frische Luft, bewegen Sie sich, nehmen sie ggf. eine Natürliche Nahrungsergänzung (bitte keine Vitaminpillen). So beugen Sie Krankheiten ideal vor.

 


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In diesem Blogbeitrag erkläre ich Ihnen, wie Sie auch nur durch ein Wechsel innerhalb Ihrer Krankenkasse Geld sparen können.  Auch erkläre ich Ihnen, wie Sie am Besten vorgehen, um einen Wechsel vor zu nehmen.

  1. Wählen Sie eine höhere Franchise – Haben Sie weniger, als CHF 1000 an Rechnungen pro Jahr lohnt sich eine Franchise von 1500. Jedoch lohnt es sich nicht, auf die Franchise 2500 zu gehen, da meistens dort die Spanne maximal 20Franken pro Monat beträgt. Das macht insg. 480Franken weniger im Jahr zu bezahlen, jedoch bedeutet dies auch CHF 520 mehr Risiko zu tragen. Bei Arztkosten über CHF 1000 jährlich wechseln Sie die Franchise auf 300. Damit haben sie das idealste Verhältnis zu den Prämien und was Sie selber bezahlen müssen pro Jahr.
  2. Wechseln Sie in ein Alternativmodell in der Grundversicherung. Zum Beispiel in ein Managed-Care Modell – besser bekannt als HMO-Modell oder Hausarztmodell. Wohnen Sie eher ländlich, gibt es vielleicht nicht so viele Ärzte welche einem solchen Netzwerk angehören. Da empfehle ich Ihnen das Telefonmodell. Der Vorteil ist vor Allem, dass Sie nach dem Telefonanruf (24h/365/366 (Schaltjahr) Tage pro Jahr erreichbar) freie Arztwahl haben und trotzdem sehr wenig dafür bezahlen. Meist liegt die Differenz unter CHF 10 pro Monat gegenüber einem Managed-Care Modell. Die Einsparungen liegen zwischen 5-25% jährlich auch innerhalb der Krankenkasse.
  3. Vergleichen Sie auf jeden Fall die Grundversicherung. Gemäss einer Umfrage von bonus.ch haben letztes Jahr über 80% zwischen 500 und 1000 Franken pro Jahr an Prämien eingespart durch einen Wechsel. Die restlichen 20% konnten sogar bis 2500 Franken sparen.
  4. Vergleichen Sie auch die Zusatzversicherungen. Hierbei empfehle ich Ihnen allerdings eine Beratung in Anspruch zu nehmen, denn da brauchen Sie den Durchblick und den können Sie nur haben, wenn Sie in der Branche arbeiten oder sich selber damit auseinandersetzen. Haben Sie gewusst, dass es über 1800 Zusatzversicherungsmodelle in der Schweiz gibt?
  5. Beantragen Sie die Prämienverbilligung. Diese erhalten Sie, wenn ihr steuerbares Einkommen einen gewissen Betrag nicht überschreitet.

Machen Sie auf jeden Fall alle 3 Jahre den Vergleich mit Ihrer eigenen Krankenkasse und alternativen Krankenkassen. Ich arbeite grundsätzlich nur mit der Groupe Mutuel zusammen. Grund dafür sind das günstige Preis- Leistungsverhältnis und die unschlagbaren Vergütungen aus der Zusatzversicherung. Sie können gerne eine telefonische oder persönliche Beratung in Anspruch nehmen von mir.

Sind Sie wohnhaft in der Region Ostschweiz (Sarganserland & Rheintal eingeschlsosen) und östlich von Zürich, komme ich gerne bei Ihnen vorbei. Die telefonische Beratung ist etwas schwieriger und erfordert etwas Mehraufwand weil ich Ihre Police nicht vor mir sehen kann. Diese müssten Sie mir vorgängig zuschicken (Kopie per Post oder Mail) um eine kompetente Beratung gewährleisten zu können. Ohne Ihre aktuelle Police zu kennen ist eine wirklich kompetente und zum erwünschten Ziel führende Beratung unmöglich.

Wenn Sie die Krankenkasse wechseln ohne einen Berater beachten Sie bitte die Kündigungsfristen der jeweiligen Produkte. Beachten Sie ebenfalls, dass Sie ausserhalb dieser nur wechseln können, wenn die Prämien aufschlagen. Dies ist bereits der Fall ab einem Rappen pro Monat.

Ihre Geundheit ist wichtig. Ich hoffe natürlich, Sie sind rundum gesund. Sollte in den letzten 5 Jahren (Bandscheibenvorfälle 10 Jahre) nichts vorgefallen sein, was Ihre Gesundheit betrifft ist ein Wechsel in den Zusatzversicherungen absolut kein Problem. Sollte Ihnen ein Versicherungsagent versichern, dass er einen Wechsel vornehmen kann trotz Ihrer etwas schlechteren Gesundheit, lassen Sie sich das auf jeden Fall schriftlich geben (was er natürlich nicht machen wird) oder lassen Sie die Finger von einem Wechsel über diesen Versicherungsagenten.

Aufgepasst bei Zahnversicherungen. Eine Zahnversicherung sollte bei einem Kind unbedingt stehen gelassen werden. Denn nach Vollendung des 5. Altersjahres muss das Kind sich einer zahnärztlichen Untersuchung unterziehen und der Zahnarzt muss danach eine Diagnose stellen, ob eine Spange später gebraucht wird oder nicht. Selbstverständlich wird Ihnen kein Zahnarzt das mit 100%-iger Sicherheit sagen können. Spätestens nach dem 5. Geburtstag sollten Sie eine Zahnversicherung für Ihr Kind abschliessen. Das erspart Ihnen viel Geld, sollte es einmal eine Zahnspange brauchen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Einblick geben wie Sie Geld sparen können in der Grund- und Zusatzversicherung.

 


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Der Begriff Yoga stammt aus dem Indischen und bedeutet soviel wie verbinden. Körper, Seele und Geist sollen sich durch gezielte Übungen mit dem göttlichen vereinen. Das Loslassen steht am Ende. Hierbei geht es um Ballast im Kopf und Beschwerden des Körpers los zu lassen.

Sehre viele sind bereits überzeug von Yoga und gehen regelmässig auf die Matte. Doch welche Beschwerden können dadurch wirklich gelindert werden? Lassen Sie mich dazu ein paar Fragen beantworten:

Was ist eigentlich Yoga?
Eine Kombination aus Körperübungen, Atemübungen und Konzenztrationsübungen wie Meditation. Yoga stärke Muskulatur und Nervensystem und bringe Körper und Geist in ein Gleichgewicht.

Was ist der Unterschied zur Gymnastik?
Der Geist ist stark auf die Übungen fokussiert. Die innere Anteilnahme und die Konzentration soll die Gesundheit fördern. Bei Gymnastik geht es vor allem um Ausdauer und Sport.

Welche Yoga-Arten sind die Beliebtesten?
Hatha ist der bekannteste Begriff. Diese Form gab es schon in den 70-er Jahren im europäischen Raum. In den 80-er Jahren kam das sehr sportliche Power- und Bikram-Yoga, das meist bei 40Grad ausgeübt wurde. Grundhaltungen aus früheren Zeiten, wie Kopfstand, Lotussitz oder stehende Haltungen werden heute allerdings nicht mehr so geübt.

Worin liegt der gesundheitliche Nutzen?
Professor Dobos beschreibt das so: Yoga ist bei einer Reihe von Erkrankungen nachweisbar wirksam. Regelmässige Yogapraxis reduziert Stresswahrnehmung, Depressionen und Angststörungen. Kontrollierte Studien liegen auch zur Behandlung von chronischen Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen vor als auch zur begleitenden Therapie bei Herzkranzgefässverengung und Vorhofflimmern.

Yoga soll Krebspatienten helfen. Stimmt das?
Hierzu die Worte von Professor Dobos:  Ja, Yoga ist nachweislich wirksam zur begleitenden Behandlung von Krebspatienten. Dies bezieht sich auf Ängstlichkeit, Depression und psychologischen Stress.

Zum Schluss noch dies:
Welche Ausbildung muss ein/e Yogaleher/in haben?
Es gibt Ausbildungen, die entsprechend nachgewiesen werden müssen. Ansonsten lassen Sie die Finger davon. Personen, die eine Ausbildung in einem Gesundheits- oder Sozialberuf absolviert haben, kommen dafür in Frage. Eine Zusatzqualifikation der Fachorganisationen für Hatha-Yoga muss nachgewiesen werden.

 


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Der Verein Pro Life ist gegen Abtreibungen und proklamiert das auch bei der Kundschaft. Pro Life wurde damals vor dem Konkurs gerettet durch die Helsana und läuft nun weiterhin als Verein weiter. Sie kann durch einen Kollektivvertrag günstige Prämien für grosse Familien, aber auch für kleinere, bieten. Sie setzt sich auch wehement gegen Abtreibungen ein. Dumm nur, dass die schweizer Bevölkerung im Jahre 2002 eine Initiative gut geheissen hat, die besagt, dass Abtreibungen bis zur 12. Schwangerschaftswoche erlaubt sind und aus der Grundversicherung bezahlt werden müssen.

Bei Abschliessung einer Zusatz- und Grundversicherung über den Verein Pro Life wird die Zustimmung gegeben, im Falle eines Schwangerschaftsabbruches keine Leistungen zu beziehen. Diese Zustimmung ist gesetzlich NICHT rechtens. Denn wie Sie bereits oben gelesen haben, ist seit 2002 ein Gesetz da welches besagt, bis spätestens zur 12. Schwangeschaftswoche einen Abbruch vornehmen zu können und dieser wird dann aus der Grundversicherung bezahlt.

Nicht nur ich bin der Meinung, dass dies nicht für die Pro Life spricht. Was mich ehrlich gesagt etwas erstaunt ist die Aussage von Jean-Louis Zürcher vom Bundesamt für Gesundheitswesen: “Aufgrund der uns vorliegenden Informationen haben wir keinen Anlass anzunehmen, dass die Zusammenarbeit der Krankenkassen der Helsana-Gruppe mit dem Verein Pro Life dem KVG widerspricht”. Er meint jedoch weiterhin: “Ob solche Machenschaften auch moralisch vertretbar sind, sei dahingestellt”.


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Die Groupe Mutuel, die Helsana und die Sanitas haben sich zur ASK (Allianz Schweizer Krankenversicherer) zusammen getan. Diese Allianz steht für ein qualitativ hochstehendes und effizientes Gesundheitswesen. Santésuisse sieht aber keine wirkliche Konkurrenz.

Der Präsident der Allianz ist der Berner Gesundheitsexperte Heinz Locher. Die genauen Positionen der Allianz wollen sie 2012 bekannt geben. Vorerst sei gesagt, dass Sie sich für Qualität und Effizienz sowie einen massvoll regulierten Wettbewerb einsetzt.

Der Grund für die Allianz liegt auf der Hand: Helsana, Sanitas und Groupe Mutuel haben in den letzten Jahren mit Besorgnis auf die Fehlanreize im Gesundheitswesen geschaut.

Ich bin mal gespannt, welche Ausrichtung sich die ASK ausgedacht hat. Sie wird sich in den nächsten Monaten personell und organisatorisch organisieren und dann die Bekanntgabe machen.